2018

„Thoughts - Form - Matter“

„Thoughts - Form - Matter“ lautet der Titel der diesjährigen Ausstellung im Österreich Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig, die Kulturminister Gernot Blümel gemeinsam mit Kommissärin Verena Konrad und den gestaltenden Teams am 24. Mai 2018 eröffnete. Damit bettet sich der österreichische Beitrag in den Generalkontext der Biennale di Architettura 2018 ein, „Freespace“. Kulturminister Blümel: „Freespace kann man sowohl als freien Raum, als auch als Großzügigkeit des Geistes interpretieren. Es birgt den Anspruch nach räumlicher Qualität und Offenheit, das sich nicht der Funktion unterordnen lässt.“

Gestaltet haben den Österreich Pavillon dieses Jahr die Architektur- und Designteams „LAAC“, „Henke Schreieck“ und „Sagmeister & Walsh“. Sie behandeln die Themen Raumschöpfung, Symmetrie und Relation, Sphäre und Atmosphäre, Schönheit und Funktion und zeichnen für eine besonders gelungene Ausstellung verantwortlich, so der Minister: „Sie haben allesamt das Biennale-Generalthema ‚Freespace‘ einzigartig in dreifacher Weise verwirklicht. Ich empfinde es als ein großes Privileg, hier sein zu dürfen.“

Die Architekturbiennale Venedig dauert bis zum 25. November 2018. Nähere Informationen zum Österreich Pavillon stehen auf www.labiennale2018.at zur Verfügung.

Bilder der Eröffnung des Pavillons in Venedig sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes - http://fotoservice.bundeskanzleramt.at - kostenfrei abrufbar.

16. Internationale Architekturausstellung
LA BIENNALE DI VENEZIA 2018
"Freespace"

Kuratorinnen: Yvonne Farrell und Shelley McNamara
26. Mai — 25. November 2018

Österreich-Beitrag zur Biennale di Venezia 2018

Kommissärin und Kuratorin
Verena Konrad

Teams
LAAC
Henke Schreieck
Sagmeister & Walsh
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Die Biennale

Die Beiträge Österreichs werden im Auftrag des Bundeskanzleramtes Österreich organisiert, durchgeführt und von diesem wesentlich mitfinanziert, sie bieten einen Ausgangspunkt für eine rege international ausgerichtete Diskussion und stärken die erfolgreiche Präsenz des Landes und das weltweite Ansehen der österreichischen Kunst und Kultur und Architektur. Mit dem österreichischen Auftritt auf der Biennale wird ein Beitrag zu einer lebendigen und kreativen Kunstszene in und außerhalb von Österreich geleistet. Die Biennale in Venedig ist nicht nur ein Magnet für Kunstbegeisterte aus aller Welt, sie ist auch ein wichtiges Forum des internationalen Austauschs, das Menschen aus aller Welt anzieht.

Die Biennale Venedig als eine der weltweit wichtigsten Kunstausstellung ist mehr als eine periodisch stattfindende kulturelle Leistungsschau unterschiedlicher Nationen. Sie trägt seit Jahrzehnten entscheidend zum aktuellen Diskurs und zur kulturellen Entwicklung bei. Künstler aus der ganzen Welt präsentieren seit 1895 ihre Werke in den Länderpavillons der Biennale von Venedig, seit 1980 wurde die Biennale um die biennale internationale Architekturausstellung erweitert.

Diese Vielfalt der Ausstellungsbeiträge bzw. der Länderbeteiligungen in den Pavillons in den Giardini bietet einen geeigneten Rahmen, um das jeweilige Kunst- und Architekturschaffen einem internationalen Publikum zu präsentieren. Bereits zur allerersten Biennale im Jahr 1895 war Österreich eingeladen und Österreich hat seither — mit zwei Ausnahmen — an jeder Biennale teilgenommen, ebenso an den Architekturbiennalen.

Ein Rückblick auf die bisherigen Teilnahmen veranschaulicht die Bandbreite der dort ausgestellten Positionen. Das Spektrum der österreichischen Beiträge reicht von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka zu den vielfältigen Positionen der zeitgenössischen Kunst, zu Maria Lassnig, Bruno Gironcoli Arnulf Rainer, VALIE EXPORT, Franz West, Herbert Brandl, Mathias Poledna, Markus Schinwald, Dorit Margreiter, Walter Pichler, Elke Krystufek, Heimo Zobernig - um nur einige zu nennen. Sie alle haben im österreichischen Pavillon ihre Arbeiten ausgestellt und das Kunstland Osterreich erfolgreich vertreten. Auch im Bereich Architektur wurden maßgebliche Projekte umgesetzt, 1991 nahm Österreich erstmals unter dem Kurator Hans Hollein mit 13 österreichischen Positionen teil. Innovation, gegenseitiger Austausch und die Öffnung hin zum Experimentellen ermöglichten Inspiration und Weiterentwicklung.