2018

16. Internationale Architekturausstellung
LA BIENNALE DI VENEZIA 2018
"Freespace"
Kuratorinnen: Yvonne Farrell und Shelley McNamara
26. Mai — 25. November 2018

Österreich-Beitrag zur Biennale di Venezia 2018

Kommissärin und Kuratorin
Verena Konrad

Teams
Henke Schreieck Architekten
LAAC
Sagmeister & Walsh Creative Agency

Die drei geladenen Teams - Henke Schreieck Architekten, LAAC und Sagmeister & Walsh - beschäftigen sich in ihrer jeweiligen Arbeit mit Stadträumen und Architektur als gebauter Landschaft. Sie tun dies mit großer Konsequenz, mit dem was man "Haltung" nennt, mit größtem Qualitätsanspruch und schätzen Zusammenarbeit und Interdisziplinarität. Ihnen ist gemeinsam, dass sie mit ihren Interventionen - seien sie architektonisch, städtebaulich oder aus der Logik des Designs heraus - nicht in der Stadt sondern an der Stadt bauen. Damit tritt auch der Aspekt des Gemeinwohls im Sinne einer Orientierung an öffentlichen Interessen hervor, der im gegenwärtigen Architekturdiskurs immer wichtiger wird.

Für den Österreich-Beitrag zur Biennale di Venezia 2018 werden die drei gestaltenden Teams eine ineinandergreifende Rauminstallation aus drei Teilen erarbeiten. Damit wird direkt auf das General-Thema "Freespace" Bezug genommen und an der Bedeutung von Freiräumen für städtische Kontexte gearbeitet. Es wird nicht auf reale Architekturen verwiesen, sondern an Realräumen gearbeitet - Räume, die jene Qualitäten wahrnehmbar machen sollen, die die ArchitektInnen und DesignerInnen mit ihrer Arbeit erzeugen wollen. Außen und innen, vertikale und horizontale Verbindungen. Der historische Pavillon und zeitgenössische Architektur- und Designsprache treffen aufeinander.

Eröffnung Österreichischer Pavillon 24.5.2018, 15:00 Uhr

Website des Beitrags
www.labiennale2018.at


Felicitas Thun-Hohenstein wird Kuratorin des Österreich-Pavillons bei der 58. Biennale 2019

Dies teilte Kulturminister Thomas Drozda anlässlich der am 26. November 2017 zu Ende gegangen Biennale mit.

Felicitas Thun-Hohenstein, ...

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Venedig Biennale Archiv Austria

Österreich beteiligt sich seit 1895 regelmäßig an der Biennale di Venezia (kurz: Biennale). Das Archiv mit umfangreichem digitalen Dokumentations- ...

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Die Biennale

Die Beiträge Österreichs werden im Auftrag des Bundeskanzleramtes Österreich organisiert, durchgeführt und von diesem wesentlich mitfinanziert, sie bieten einen Ausgangspunkt für eine rege international ausgerichtete Diskussion und stärken die erfolgreiche Präsenz des Landes und das weltweite Ansehen der österreichischen Kunst und Kultur und Architektur. Mit dem österreichischen Auftritt auf der Biennale wird ein Beitrag zu einer lebendigen und kreativen Kunstszene in und außerhalb von Österreich geleistet. Die Biennale in Venedig ist nicht nur ein Magnet für Kunstbegeisterte aus aller Welt, sie ist auch ein wichtiges Forum des internationalen Austauschs, das Menschen aus aller Welt anzieht.

Die Biennale Venedig als eine der weltweit wichtigsten Kunstausstellung ist mehr als eine periodisch stattfindende kulturelle Leistungsschau unterschiedlicher Nationen. Sie trägt seit Jahrzehnten entscheidend zum aktuellen Diskurs und zur kulturellen Entwicklung bei. Künstler aus der ganzen Welt präsentieren seit 1895 ihre Werke in den Länderpavillons der Biennale von Venedig, seit 1980 wurde die Biennale um die biennale internationale Architekturausstellung erweitert.

Diese Vielfalt der Ausstellungsbeiträge bzw. der Länderbeteiligungen in den Pavillons in den Giardini bietet einen geeigneten Rahmen, um das jeweilige Kunst- und Architekturschaffen einem internationalen Publikum zu präsentieren. Bereits zur allerersten Biennale im Jahr 1895 war Österreich eingeladen und Österreich hat seither — mit zwei Ausnahmen — an jeder Biennale teilgenommen, ebenso an den Architekturbiennalen.

Ein Rückblick auf die bisherigen Teilnahmen veranschaulicht die Bandbreite der dort ausgestellten Positionen. Das Spektrum der österreichischen Beiträge reicht von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka zu den vielfältigen Positionen der zeitgenössischen Kunst, zu Maria Lassnig, Bruno Gironcoli Arnulf Rainer, VALIE EXPORT, Franz West, Herbert Brandl, Mathias Poledna, Markus Schinwald, Dorit Margreiter, Walter Pichler, Elke Krystufek, Heimo Zobernig - um nur einige zu nennen. Sie alle haben im österreichischen Pavillon ihre Arbeiten ausgestellt und das Kunstland Osterreich erfolgreich vertreten. Auch im Bereich Architektur wurden maßgebliche Projekte umgesetzt, 1991 nahm Österreich erstmals unter dem Kurator Hans Hollein mit 13 österreichischen Positionen teil. Innovation, gegenseitiger Austausch und die Öffnung hin zum Experimentellen ermöglichten Inspiration und Weiterentwicklung.