2016

15. Mostra Internazionale di Architettura
Reporting From The Front
Kurator: Alejandro Aravena

28. Mai — 27. November 2016

Kuratorenteam Christian Muhr, Elke Delugan-Meissl, Sabine Dreher Foto: Christian Redtenbacher
Kuratorenteam Christian Muhr, Elke Delugan-Meissl, Sabine Dreher
Foto: Christian Redtenbacher


Österreichische Kommissärin
Elke Delugan-Meissl

Co-Kuratoren
Sabine Dreher und Christian Muhr (Liquid Frontiers)

Orte für Menschen
Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsbewegung nach Europa hat sich der Beitrag zur Architekturbiennale 2016 vorgenommen, nicht nur den Pavillon in Venedig zu bespielen, sondern sich dezentral mit drei Projekten in Wien zu befassen.
Ziel dieser Eingriffe ist es, menschenwürdige Lebensräume für die Betroffenen zu gestalten, die Zuständigkeit der Architektur für soziale Belange einem Reality-Check zu unterziehen. Der Österreichische Pavillon präsentiert die Genese dieser drei Initiativen, ihre Akteure und den Kontext, in dem sie sich bewegen.

Team
Caramel Architekten
EOOS
the next ENTERprise

Website des Beitrags
www.ortefuermenschen.at

26. Mai 2016
Kulturminister Drozda eröffnet Österreich-Pavillon der Architektur-Biennale
Vorschau 2017

Kulturminister Josef Ostermayer gab in einer Pressekonferenz am 1.4.2016 den österreichischen Beitrag zur 57. Biennale di Venezia, 13. Mai bis 26. ...

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Konzept der Kommissärin Christa Steinle für den Österreichischen Pavillon – Biennale di Venezia 2017 und Begründung zur Künstlerauswahl

„Kunst ist der Mehrwert des Lebens.”

Mein Ausstellungskonzept für den Österreichischen Pavillon – Venedig Biennale 2017, sieht zwei international ...

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Erwin Wurm

„Egal ob man mit Ernährungsdiät oder Philosophie das Leben zu meistern sucht, letztendlich scheitern wir alle.”

Erwin Wurm gehört zu jenen ...

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Brigitte Kowanz

„Wahrnehmung ist Übersetzung, Kunst ist Transformation - ein Wechselspiel aus Zeigen und Imaginieren, bei dem zugleich auch die Kriterien und Prämissen ...

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Die Biennale

Die Beiträge Österreichs werden im Auftrag des Bundeskanzleramtes Österreich organisiert, durchgeführt und von diesem wesentlich mitfinanziert, sie bieten einen Ausgangspunkt für eine rege international ausgerichtete Diskussion und stärken die erfolgreiche Präsenz des Landes und das weltweite Ansehen der österreichischen Kunst und Kultur und Architektur. Mit dem österreichischen Auftritt auf der Biennale wird ein Beitrag zu einer lebendigen und kreativen Kunstszene in und außerhalb von Österreich geleistet. Die Biennale in Venedig ist nicht nur ein Magnet für Kunstbegeisterte aus aller Welt, sie ist auch ein wichtiges Forum des internationalen Austauschs, das Menschen aus aller Welt anzieht.

Die Biennale Venedig als eine der weltweit wichtigsten Kunstausstellung ist mehr als eine periodisch stattfindende kulturelle Leistungsschau unterschiedlicher Nationen. Sie trägt seit Jahrzehnten entscheidend zum aktuellen Diskurs und zur kulturellen Entwicklung bei. Künstler aus der ganzen Welt präsentieren seit 1895 ihre Werke in den Länderpavillons der Biennale von Venedig, seit 1980 wurde die Biennale um die biennale internationale Architekturausstellung erweitert.

Diese Vielfalt der Ausstellungsbeiträge bzw. der Länderbeteiligungen in den Pavillons in den Giardini bietet einen geeigneten Rahmen, um das jeweilige Kunst- und Architekturschaffen einem internationalen Publikum zu präsentieren. Bereits zur allerersten Biennale im Jahr 1895 war Österreich eingeladen und Österreich hat seither — mit zwei Ausnahmen — an jeder Biennale teilgenommen, ebenso an den Architekturbiennalen.

Ein Rückblick auf die bisherigen Teilnahmen veranschaulicht die Bandbreite der dort ausgestellten Positionen. Das Spektrum der österreichischen Beiträge reicht von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka zu den vielfältigen Positionen der zeitgenössischen Kunst, zu Maria Lassnig, Bruno Gironcoli Arnulf Rainer, VALIE EXPORT, Franz West, Herbert Brandl, Mathias Poledna, Markus Schinwald, Dorit Margreiter, Walter Pichler, Elke Krystufek, Heimo Zobernig - um nur einige zu nennen. Sie alle haben im österreichischen Pavillon ihre Arbeiten ausgestellt und das Kunstland Osterreich erfolgreich vertreten. Auch im Bereich Architektur wurden maßgebliche Projekte umgesetzt, 1991 nahm Österreich erstmals unter dem Kurator Hans Hollein mit 13 österreichischen Positionen teil. Innovation, gegenseitiger Austausch und die Öffnung hin zum Experimentellen ermöglichten Inspiration und Weiterentwicklung.